> “höhere Schreibgeschwindigkeit” wäre m.E. eine klarere Beschreibung
> gewesen.
Naja, Samsungs “bis zu 17 MByte/s” sind 36% schneller als GENUSIONs
100 Mbit/s.
Verglichen mit SLC-NOR, statt mit Samsungs NAND-MLC-Technik, ist es
allerdings erheblich schneller geworden, und wahrscheinlich auf
Mirrorbit-Technik basierend, und damit auch wesentlich haltbarer und
zuverlässiger als die MLC-Technik von Samsung und Intel
(Strataflash).
Ich hatte mal verdammt lang suchen müssen, um etwas über die
Haltbarkeit von Strataflash zu finden, fand nichts im Datenblatt. Bei
einem per se unzuverlässigem bauteil erwarte ich doch Hinweise a) auf
die Unzuverlässigkeit b) wie hoch die Zuverlässigkeit ist, und wie
man sie verschlechtern kann. Es gibt etliche Entwickler ohne
Phantasie, die kriegen die verschlechterung auch ohne Ratschlag hin,
mit Ratschlag wissen sie vielleicht, was sie tun…
Flash hat einen Verschleißmechanismus, ist der bekannt, kann man per
Software kompensieren. Das heißt nicht unendliches Leben, das heißt
einfach nur die nötigen Maßnahmen zu ergreifen daß die vorgesehene
Lebensdauer erreicht werden kann.
Beispiel: Man könnte ja beim Auto die Zahl der
Kurbelwellenumdrehungen registrieren, da die den motorverschleiß
zuverlässiger angibt als der Wegstreckenzähler. Bei 6000 U/min sind
das 10 msec pro Zählimpuls, nach 100 sec wäre das LSB des Zählers 10k
mal umprogrammiert worden, die Lebensdauer des Samsung-Flashs
erreicht. 100k Zyklen macht aus den 1′40″ doch schon 16′40″, und 1
Mio Zyklen ergibt 2h46′40″, also ein Binärzähler ist für diese
Frequenz schlichtweg die falsche Anwendung.
Bei einem Datenblatt interessiert mich der typische Wert mehr als der
maximale oder minimale, mich interessiert auch mindestens einer der
beiden Extremwerte, die Anwendung entscheidet welcher von beiden
wichtig ist.
hh
>
> > Auf meinem Board (Epox 8KHAL) waren
> > bisher 256 MB Ram (DDR 266MHz PC2100 CL2,5).
> > Jetzt habe ich 512 MB (DDR PC 3200 CL3) hinzugefügt.
>
> http://www.epox.com.tw/eng/products_content.php?ps=85
>
> > Bank1 : 512 MB (neuer Speicher)
> > Bank2 : leer
> > Bank3 : leer
> > Ergebnis : Rechner startet nicht.
>
> Haben Sie ein BIOS-Update versucht?
Ja, ich habe bereits das neuste dass es gibt.
> > Das Board unterstützt PC-1600/2100 Module
> > von 64MB bis 512 MB pro Slot.
> > Das neue Modul hat PC-3200.
> > Könnte das der Grund sein?
>
> Bitte beachten Sie die FAQ zu diesem Forum.
In den Artikeln die Sie meinen ist von BX-Chipsätzen die Rede.
Die waren glaub ich zu Pentium 2 oder 3 Zeiten aktuell.
Mein Chipsatz ist VIA KT266A und ist glaub ich schon um einiges
aktueller.
Kann aber trotzdem sein dass es das neue Speichermodul nicht
unterstützt.
Das hatte ich ja gehofft hier zu erfahren.
> > Ich kann den Speicher noch zurücktauschen.
>
> Wenn das einzelne neu erworbene Modul
> nicht läuft, würde ich es sofort zurückgeben.
> Drei Gründe, warum Speichertechnik auch in Zukunft wichtig ist:
>
> - Träge Kraftwerke wird es noch sehr lange geben, und man braucht
> die Speicher, um das Netz zu stabilisieren und Stromangebot
> und Nachfrage in Einklang zu bringen
Zum Ausgleich von Angebot und Nachfrage sind Speicher sinnvoll, aber
nicht notwendig. Thermische Kraftwerke können das auch.
> - Die Speicher ermöglichen es, den Strom der trägen Kraftwerke
> zu schnell verfügbarem Spitzenlaststrom zu “veredeln”, ein
> lohnenswertes
> Geschäft!
Ob das ein Geschäft ist hängt vom Preis ab. Darauf bin ich schon
eingegangen.
> - Wenn in Zukunft mehr erneuerbare Energie wie Windkraft, deren
> Produktion nicht beeinflußbar ist, eingesetzt wird, braucht man noch
> mehr Speicher.
Braucht man nicht, GuD tut’s auch.
> - Bei Ausfällen von Kraftwerken sind die Pumpspeicher wichtig.
Auch dafür sind die existierenden thermischen Kraftwerke völlig
ausreichend.
> Und selbst wenn die Gaskraftwerke auch nachts laufen würden: In
> Zeiten
> höherer Nachfrage wäre der Strom weiterhin teurer (weil man ja, wenn
> diese höhere Nachfrage nicht existieren würde, auf einige der auch in
> Bau und Wartung teuren Kraftwerke ganz verzichten könnte!). Dies
> macht Speicher weiterhin lohnenswert.
Gerade die Kostenstruktur von Gaskraftwerken macht den Unterschied,
den ich eingangs beschrieben habe, aus. Sie sind in der Errichtung
sehr preiswert, daher ist der von ihnen erzeugte Strom nahezu
unabhängig von deren Laufzeit gleich teuer. Das bricht den Speichern
das Genick.
Mozillo
> Jede Art von Speichern, egal ob Pumpspeicher, Druckluft- oder
> ähnliche Technologien erzielen ihre Wirtschaftlichkeit durch den
> Strompreisunterschied zwischen Tages- und Nachtstrom. Da der aktuelle
> Strompreis vom jeweils teuersten am Netz befindlichen Kraftwerk
> abhängt, gibt es zwischen teuerstem Tagstrom (aus Gaskraftwerken) und
> teuerstem Nachtstrom (BK-/ Kernkraftwerke) noch eine deutliche
> Preisdifferenz. Kernkraftausstieg und CO2-Zertifikate werden jedoch
> dafür sorgen, dass Gaskraftwerke auch des nachts am Netz sein müssen.
> Daher -> gleiches Preisniveau für Tag- und Nachtstrom –> Ende aller
> Speichertechniken.
Einerseits ist es sogar ratsam Strom aus Laufkraftwerken in
Pumpspeicher raufzupumpen, da sonst die Energie möglicherweise
einfach wegfliesst, andererseits gibt es diese doch eher
unzuverlässigen Kraftwerkstypen wie Windräder, die auch einen Puffer
brauchen. Speicher sind nicht nur ein Goldesel, sie haben eben auch
Pufferfunktion.
Rashim
>
> >
> > Einerseits ist es sogar ratsam Strom aus Laufkraftwerken in
> > Pumpspeicher raufzupumpen, da sonst die Energie möglicherweise
> > einfach wegfliesst, andererseits gibt es diese doch eher
> > unzuverlässigen Kraftwerkstypen wie Windräder, die auch einen Puffer
> > brauchen. Speicher sind nicht nur ein Goldesel, sie haben eben auch
> > Pufferfunktion.
> >
> > Rashim
>
> Das hat mit meiner Aussage nichts zu tun.
> Speicher können sehr wohl “sinnvoll” sein, wenn sie aber nicht
> wirtschaftlich sind, werden sie stillgelegt.
Nun ja, sie sind bei gewissen Stromerzeugungsmethoden notwendig.
Somit wird die Wirtschaftlichkeit von alleine kommen und wenn es über
den Strompreis ist. Sie sind dann nicht einfach Goldesel, die man in
die Alpen baut um sich eine goldene Nase zu verdienen.
Rashim
Hi,
> Jede Art von Speichern, egal ob Pumpspeicher, Druckluft- oder
> ähnliche Technologien erzielen ihre Wirtschaftlichkeit durch den
> Strompreisunterschied zwischen Tages- und Nachtstrom. Da der aktuelle
> Strompreis vom jeweils teuersten am Netz befindlichen Kraftwerk
> abhängt, gibt es zwischen teuerstem Tagstrom (aus Gaskraftwerken) und
> teuerstem Nachtstrom (BK-/ Kernkraftwerke) noch eine deutliche
> Preisdifferenz. Kernkraftausstieg und CO2-Zertifikate werden jedoch
> dafür sorgen, dass Gaskraftwerke auch des nachts am Netz sein müssen.
> Daher -> gleiches Preisniveau für Tag- und Nachtstrom –> Ende aller
> Speichertechniken.
Drei Gründe, warum Speichertechnik auch in Zukunft wichtig ist:
- Träge Kraftwerke wird es noch sehr lange geben, und man braucht
die Speicher, um das Netz zu stabilisieren und Stromangebot
und Nachfrage in Einklang zu bringen
- Die Speicher ermöglichen es, den Strom der trägen Kraftwerke
zu schnell verfügbarem Spitzenlaststrom zu “veredeln”, ein
lohnenswertes
Geschäft!
- Wenn in Zukunft mehr erneuerbare Energie wie Windkraft, deren
Produktion nicht beeinflußbar ist, eingesetzt wird, braucht man noch
mehr Speicher.
- Bei Ausfällen von Kraftwerken sind die Pumpspeicher wichtig.
Wikipedia: Schwarzstartfähigkeit
Und selbst wenn die Gaskraftwerke auch nachts laufen würden: In
Zeiten
höherer Nachfrage wäre der Strom weiterhin teurer (weil man ja, wenn
diese höhere Nachfrage nicht existieren würde, auf einige der auch in
Bau und Wartung teuren Kraftwerke ganz verzichten könnte!). Dies
macht Speicher weiterhin lohnenswert.
Gruß
Birdy
>
> Hallo,
>
> > > Und selbst wenn die Gaskraftwerke auch nachts laufen würden: In
> > > Zeiten
> > > höherer Nachfrage wäre der Strom weiterhin teurer (weil man ja, wenn
> > > diese höhere Nachfrage nicht existieren würde, auf einige der auch in
> > > Bau und Wartung teuren Kraftwerke ganz verzichten könnte!). Dies
> > > macht Speicher weiterhin lohnenswert.
> >
> > Gerade die Kostenstruktur von Gaskraftwerken macht den Unterschied,
> > den ich eingangs beschrieben habe, aus. Sie sind in der Errichtung
> > sehr preiswert, daher ist der von ihnen erzeugte Strom nahezu
> > unabhängig von deren Laufzeit gleich teuer. Das bricht den Speichern
> > das Genick.
>
> Sprich, die Aussage, daß ein stärkerer Ausbau der erneuerbaren
> Energien wie
> Photovoltaik und Windkraft erst bei Verfügbarkeit einer
> Speichertechnologie in großem Stil technisch machbar und auch
> bezahlbar ist, stimmt so nicht?
>
> Gruß
> Birdy
Mit dieser Aussage wäre ich in der Tat vorsichtig. Aus folgenden
Gründen:
1. PV-Strom ist immer Tagstrom, der direkt genutzt werden kann. Dazu
braucht man keine Speicher (sauteuer ist er aber trotzdem)
2. Speicher sind nicht von den gegenwärtig 7% Windstrom im deutschen
Mix abhängig (sonst wären sie nie gebaut worden), sondern von den 50%
Kernkraft und Braunkohle. Die politischen Vorgaben bringen Kernkraft
und Braunkohle gegenwärtig stark unter Druck, weshalb die aktuellen
Kraftwerksneubauten eher auf Steinkohle (besser regelbar als BK) und
Gas basieren. Deren Strom zu speichern ist aber zu teuer, die
Kraftwerke zu drosseln ist wirtschaftlicher.
3. Die im Artikel genannte Studie wurde stark aus dem Zusammenhang
gerissen. Wirtschaftliche Randbedingungen werden gar nicht genannt.
Ich bestreite nicht, dass durch Speicher die Strompreisspitzen des
letzten Jahres abgerundet hätten werden können - allerdings wird für
diese paar Stunden im Jahr ein Speicher nie im Leben wirtschaftlich.
Es gibt auch gegenwärtig keine Bestrebungen, neue Speicher zu bauen.
Goldisthal war der letzte Pumpspeicher, der in D in Betrieb gegangen
ist - und das auch nur weil schon zu DDR-Zeiten mit seinem Bau
begonnen wurde und Vattenfall das Ding nur noch fertigbauen musste.
Und von dem E.ON-Druckluftspeicher in Huntorf hört man auch nix - das
Ding mag zwar laufen, aber von Erweiterungen oder Neubauten solcher
Anlagen redet kein Mensch. Das alles lässt tief blicken…
Gruß
Mozillo
> Hi,
>
> folgende Konfiguration habe ich momentan: Auf dem Mainboard 4 Slots
> für 184-Pin DDRs. 2 davon belegt mit jeweils 512MB PC333 2700
> Modulen. Das Board kann laut Spec. PC333er Speicher oder niedriger
> verwalten mit einer Gesamtgröße von 2G. (MSI 875P Neo FIS2R mit P4
> 2,67Ghz 533Mhz FSB)
>
> Ich bin jetzt ein wenig in der Zwickmühle:
> Einerseits würde ich gerne den Speicher auf 2G aufstocken (also 2x
> 512MB dazustecken). Andererseits erwäge ich, vielleicht in einem
> halben bis einem Jahr den Prozessor ( Mainboard) zu wechseln.
>
> Nun stelle ich mir die Fragen:
> - Soll ich mir nun 333er Speicher holen? Ich könnte mir für einen
> unwesentlichen Mehrpreis auch 500er Module holen - die könnte man
> dann auf dem neuen Board eher weiterverwenden.
Letzteres halte ich für zweifelhaft. Intel hat bei seinen neuen CPUs
den Wechsel auf DDR2 schon vollzogen, und AMD steht kurz davor. Wenn
Du also in 1 Jahr upgraden willst und die 500er DDRler behalten
willst, wird diese Konstellation wieder nur neue CPU <-> alter
Speicher sein.
Bspw. wird DDR3200 aktuell wieder teurer, DDR2 billiger. Daran siehst
Du, dass DDR ein auslaufendes Modell ist und auch immer weniger
nachgefragt wird.
> - Kommt mein Board damit klar, wenn ich jetzt 500er Module
> reinstecke?
Vielleicht. :-/
> - Was passiert, wenn ich Speicherbausteine mische, also z.B. 333er
> und 500er? Wird jeder mit seiner Maximalgeschwindigkeit (passendes
> Board vorausgesetzt) angesprochen? Oder laufen dann alle mit der
> Geschwindigkeit des “langsamsten”?
Genau (wenn überhaupt).
> Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Abwarten, bis das Upgrade tatsächlich ansteht, und dann die CPU
Deiner Wahl mit dem Board und dem Chipset Deiner Wahl kaufen. Da wird
dann höchstwahrscheinlich DDR2 draufgehören.
> emmeffgeh, mfg
uni