speicherich eben auch so. Und ich wage die Prognose, daß die Preise für
> Diskettenlaufwerke steigen werden. So ähnlich (zumindest mein
> Eindruck) die Preise für Nadeldrucker.
Hast Du eine Ahnung…
Weißt Du warum Nadeldrucker so teuer sind? - Nadeldrucker werden da
eingesetzt, wo Durchschläge gemacht werden müssen, das heißt also
durchlagfähige Formulare bedruckt werden müssen. nd wo wird das
gemacht? Richtig: Auf den Ämtern, bei den Ärzten usw…
Diese Geräte müssen von verschiedenen Vereinigungen (zum Bleistift
die Kassenärztliche Vereinigung) zertifiziert werden und so ein
Zertifikat kostet hierzulande Unmengen Geld. Und rate mal wo der
Hersteller sich das Geld wieder herholt? Vom Kunden…
Diese Vereinigungen schreiben sogar vor welches Formular mit welcher
Schriftart und Zeilenabstand bedruckt werden darf. Da muß es eben
Courier 12 sein bei 1,5er Zeilenbreite und wenn es Courier 10 ist und
trotzdem paßt, dann ist es nicht korrekt ausgefüllt.
Aber ich finde 1700 EUR für einen neuen Oki MicroLine 390 FB auch
_etwas_ zu teuer.
Linux Geek
> Seit 5 Jahren? Alle Achtung, wie nennt sich das System denn welches
> ohne Diskettenlaufwerk und mit Flash-LW ausgeliefert wird? Oder was
> meintest Du jetzt genau?
er meint sicher USB-Sticks. Die sind zwar erst seit 2 Jahren
bezahlbar, aber genauso lange habe ich auch kein ZIP-Laufwerk mehr
benutzt. Floppies benutze ich schon seit 1997 nicht mehr.
Und ja, auch unter Linux lassen sich die USB-Sticks hervorragend
nutzen. Meineserachtens sogar noch komfortabler als unter Windows.
Sonst klagt man ja immer, dass man Laufwerke unter Linux
mounten/unmounten muss, bei einem Stick ist das aber ein echter
Vorteil:
Ich stecke Stick ein, Symbol erscheint auf Desktop. Ich klicke,
Laufwerk wird eingebunden, ich kann es nutzen. Dann: einfach im
Kontextmenü “Einbindung lösen” klicken und schon kann ich den Stick
abziehen.
Unter Windows ist das irgendwie umständlicher. Der Hotplugmanager
fragt immer 4 mal nach, bis ich endlich abziehen kann. Kann auch
sein, dass ich was verkehrt mache…
afaik.
> Zum glück steht da unten noch ein uralter P 133 MHz mit Win95 auf dem
> sonst nur Abrechnungen mit ner ebensoalten Excelversion geschriben
> werden und der nen ebensoalten Lexmarkdrucker hat. Preisfrage, wie
> kriegt man am unkompliziertesten die Daten da drauf?
via Netzwerk, wie sonst? Ne Netzwerkkarte kostet keine 7 Euronen und
Netzwerk ist für Win95 gar kein Problem!
> Richtig geraten. Die gute alte Diskette wird noch ne Weile ihre
> Dienste leisten…
es gäbe noch eine weitere Möglichkeit! Dokument als PDF speichern,
falls Du nicht gerade OpenOffice verwendest. Dann ein Knoppix booten
und schon funktioniert auch der Ausdruck auf Deinem Drucker und USB
funktioniert auch wieder.
Deine Lösung mit der Diskette ist einfach nur umständlich. Aber
bitte, wenn Du dennoch damit schaffen willst, bleibt Dir das
unbenommen. Dennoch ist das, was Du hier beschreibst für 99,9999% der
User einfach irrelevant. Viele haben noch nicht mal einen zweiten PC.
Eine Diskette fristet somit nur noch ein Nieschendasein.
afaik.