speicher den vorgenannten Punkten hatte sich schon jemand anderes kritisch
geäußert - dem ich weitegehend zustimme.
> Das Problem der Windenergie ist ein anderes, und deshalb
> sind Speicher wichtig. Wenn die WEA eine installierte
> Leistung haben, die fast in den Bereich der deutschen
> Jahreshoechstlast (die wird meist irgendwann im November
> erreicht) kommt, ist absehbar, dass mehrmals im Jahr in
> Starkwindsituationen waehrend Schwachlastzeiten die WEA
> mehr Strom produzieren, als ueberhaupt gebraucht wird.
>
> In dem Falle ist die Abnahmegarantie des EEG natuerlich
> nicht mehr haltbar, weil dann die EVU alle anderen
> Kraftwerke herunterfahren muessten, was technisch schlicht
> nicht machbar ist und auch nicht wuenschenswert und das
> eventuell nicht einmal reichte.
>
> Das ist das wirkliche Problem mit dem Windstrom und der
> Grund, warum man Speicher irgendeiner Art braucht. Das
> Problem ist nicht unloesbar. Es ist aber eine technische
> und logistische Herausforderung.
Es ist vor allem eine Herausforderung bezüglich Effizienz und
Wirtschaftlichkeit!
JEDE Zwischenspeicherung von erzeugtem Strom vor dem Verbrauch
bedeutet eine zweimalige! (in den Speicher und wieder heraus)
Umwandlung des Stroms, mit jeweils mehr oder weniger hohen
Umwandlungsverlusten - (Du erinnerst dich an die Sache mit den
physikalischen Grundlagen?).
Wenn du dabei “nur” mit insgesamt 20%-30% (optimistisch) Verlust
rechnest, muss man diese Verlustrate sowohl in die Energiebilanz als
auch in die Kostenbilanz einrechnen! Die Kosten für Herstellung und
Unterhalt der Speichereinrichtung selbst kommen ausserdem hinzu. Und
JETZT können wir noch mal die Kosten von Windenergie betrachten …
Dies gilt im Prinzip für jede Form der Energieerzeugung, die nur
schwankend und nicht in der Menge steuerbar erfolgt.
Gruss,
TecDoc
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