Skyline of Richmond, Virginia

Re: Lebensdauer von RAM? - Hardware: Speicher

05.15.08

speicher Dir aber auch nicht viel, wenn das Modul versagt, dann versagt
> es eben.
Wenn das der Fall ist, dann kommt wohl eher ein neuer Rechner (AM2
Semperon) dran. Das ist noch mein Rechner, soll aber der Rechner
meiner Muter werden (der darf dann und-strom.de/tipps-zum-stromsparen/”>absolut nicht abstürzen, sonst
gibts
Ärger).
> Tausche die Module gegeneinander aus und schaue, was dann passiert.
Hab ich schon mal gemacht, egal, wo die Module stecken, wenn es sehr
warm ist, geht der Rechner aus.
Als nächstes könnte ich es noch nur mit einem Modul probieren. Dann
könnte ich raus bekommen, ob es an einem Modul liegt oder an beiden
(eher unwahrscheinlich) oder aber das Board die etwas höhere
Temparatur nicht mag. Dann ist es aber auch komisch. Im Winter, als
die Heizung an war, war es im Rechner auch nicht kühler.
> Reinigen der Kontakte hilft oft weiter.
Memtest brachte die Erkenntnis, dass alles ok ist. Jetzt sind die
Kontakte dran. Isopropylalkohol? oder was anderes?
Micha

Re: Dank - Hardware: Speicher

05.14.08

speichert ein Speicherriegel 128 MB (PC133) von Hynix und ein 64 MB
> (PC100 oder 66) von Siemens eingebaut. Ersatzweise habe ich es mal
> mit einem 64er (PC100 CL2) aus einem Applesystem probiert. Hat auch
> funktioniert.
Ich empfehle, falls noch zu kriegen, Original Infineon-Riegel. Die
verrichten bei mir heute noch ihren Dienst (PC133, CL2).
> Woran erkenne ich denn sonst, wie ein Speicherriegel spezifiziert
> ist?
Beim Kauf? ;^)
> Bei manchen kann man ja nicht mal die MBs ablesen.
Was sind “MBs”?
Wenn man herausfinden will, was für Riegel man vor sich hat, geht man
notfalls nach der Beschreibung auf den Chips, wenn sich keine
eindeutigen Beschriftungen finden.
Kann man gar keine relevanten Informationen herausfinden (auch nicht,
wenn man die Chip-Beschreibungen irgendwie in Google eingibt), sollte
man qualitativ hochwertigen Ersatz besorgen. Mit unbekannten Faktoren
sollte man auf nicht arbeiten, wenn einem die Systemstabilität am
Herzen liegt.

Re: Dank - Hardware: Speicher

05.13.08

speicherr die ausführliche und umgehende Antwort. Ich probiere das gleich
> mal aus.
>
> Es ist ein Speicherriegel 128 MB (PC133) von Hynix und ein 64 MB
> (PC100 oder 66) von Siemens eingebaut. Ersatzweise habe ich es mal
> mit einem 64er (PC100 CL2) aus einem Applesystem probiert. Hat auch
> funktioniert.
Im ersten Post erwähnst du, es handele sich um ein System mit Celeron
1300 MHz. Dann darf *keinesfalls* ein PC66-RAM eingebaut sein!
> Woran erkenne ich denn sonst, wie ein Speicherriegel spezifiziert
> ist? Bei manchen kann man ja nicht mal die MBs ablesen.
Viele Hardware-Analyse-Tools wie z. Bsp. Dr. Hardware
(www.drhardware.de) zeigen den Inhalt des SPD-EEPROM an, wo die
Spezifikationen festgelegt sind.
Einen echten Funktionstest des RAM, der etwas aufwändiger ist, kann
man mit einem Programm durchführen, das von Mitarbeitern des
Heise-Verlags entwickelt wurde und sich von deren Servern
herunterladen lässt. Aber auf die FAQ zu diesem Forum ist du bereits
hingewiesen worden. Der Link ist etwas weiter oben.

…tut weh - Der Körper als Speicher

05.11.08

> Letzlich ist ein “Atom” oder ein “Nukleon” auch nur ein
> mathematisches Modell, das dazu dient, wahrnehmbare Beobachtungen zu
> beschreiben und Vorhersagen zu machen.
“Atom” ist ein reales Objekt der realen Welt. Bestandteile eines
Atoms wechselwirken spür- und nachweisbar mit anderer Materie. Das
Modell dagegen wäre die Beschreibung des Atoms nach Niels Bohr.
> Wir können letzten Endes
> niemals beweisen, ob es wirklich eine “objektive” Realität gibt oder
> nicht,
Ganz kurz: Es geht nicht darum, irgendeine Form eines Beweises zu
erbringen. Ebenso könntest Du Deinen Satz ergänzen: Ich kann niemals
beweisen, was ich hier schreibe. Eine Diskussion über Beweise (im
erkenntnistheoretischen Sinn) brauchen wir gar nicht erst anzufangen.
Wozu aber brauchten wir unsere Modelle; gäbe es keine objektive
Realität? Was beschreiben wir mit ihnen, wenn nicht die objektive
Realität? Worauf wenden wir sie an, wenn nicht auf die objektive
Realität?
Was meinst Du oben mit “wahrnehmbare Beobachtungen”? Was nehmen wir
denn wahr - etwa das Modell? Und wenn dem so wäre: Was nahmen wir
wahr, bevor wir im Besitz des Modells, irgendeines Modells waren?
Gegen die Folgen der Radioaktivität ist kein Lebewesen gefeit; mag es
über ein Modell wie das Bohrsche verfügen oder nicht.
> wir können nur Theorien aufstellen und auf Fehler abklopfen,
> um die Grenzen der Gültigkeit von Voraussagen aufgrund dieser
> Theorien abzustecken - und dann neue Theorien ausarbeiten, die über
> den bereits abgesteckten Bereich hinaus Voraussagen ermöglichen.
Wass wäre denn die Steigerung von “nur Theorien”? (Bitte keine
unerreichbaren Idealzustände aufzählen.)
> Selbst Dinge wie “Materie” oder “Energie” sind nicht objektiv “real”.
> Sie sind nur Beschreibungen von Phänomenen, die wir beobachten
> können.
> Welche Phänomene wir in welcher Form wahrnehmen können, ist
> durch die Beschaffenheit unserer Sinnesorgane und Nervensysteme
> festgelegt, durch unsere Körper und unseren Verstand.
Es gibt keinen Grund zu der Annahme, daß das Wahrgenommene, das
Phänomen also, sich grundlegend unterscheidet von dem objektiv und
real Existierenden, das das Phänomen hervorruft; daß man vom Phänomen
also nicht direkt auf die Realität schließen könnte; daß das Phänomen
losgelöst wäre von der Realität oder sie zumindest bis zur teilweisen
Unkenntlichkeit verzerrte.
> Wenn wir einen
> Einblick in Vorgänge haben wollen, für die die Evolution uns keine
> Sinnesorgane mitgegeben hat, müssen wir Instrumente bauen, in denen
> durch diese nichtbeobachtbaren Vorgänge andere Vorgänge ausgelöst
> werden, die wir eben doch wieder wahrnehmen können - etwa Zahlen auf
> einen Skala, über der eine Nadel ausschlägt, Farben auf einem
> Monitor, Töne aus einem Lautsprecher.
So weit, so gut.
> Das ändert nichts daran,…
Wissenschaftler zweifeln ihr ganzes Forscherleben lang; was
berechtigt dagegen Dich, eine Gewißheit auszusprechen?
> …daß wir nur Geister sind, die im Inneren
> eines Körpers aus Materie stecken, wobei “Geist” und
> “Materie/Energie”, “Raum/Zeit” auch nur menschliche Begriffe für die
> Art und Weise sind, wie bestimmte Phänomene auf uns einwirken. Wir
> können nur vermuten, daß es irgendeine tiefere Realität geben muß,
> von der “Geist” und “Materie” nur Epiphänomene sind.
Wir können es dann vermuten, wenn wir Hinweise darauf haben. Solange
das nicht der Fall ist, sind wir besser beraten, wenn wir unsere
Modelle nach dem bauen, was wir wahrnehmen, und nicht nach dem, was
wir nicht wahrnehmen; was eventuell hinter allem Wahrnehmbaren noch
stecken könnte oder auch nicht. Die letzten Jahrhunderte der
Menschheitsgeschichte lehren uns, daß das der eindeutig
erfolgversprechendere Weg ist, um Erkenntnisse zu gewinnen.

Nur Geduld - c’t 21/2007, S. 100: Flash-Speicher stat…

05.10.08

> Vergiss bitte nicht die fortlaufende Entwicklung der HDD.
Die Entwicklung der HDD kommt so langsam an die Grenzen des
physikalisch möglichen. Da ist nicht mehr viel Luft drin, wenn man
nicht den Formfaktor der Teile wieder erhöhen und eine aktive Kühlung
einbauen will.
> Ehrlich gesagt bin ich über die Flash-Technik maßlos enttäuscht. Alle
> propagierten Vorteile lösen sich in Luft auf, zudem der extrem hohe
> Preis im Verhältnis zu HDDs.
Wieso haben sich die Vorteile in Luft aufgelöst? Und der Preis…naja
wir alle kennen doch die Halbwertszeit von Hardwarepreisen.
> Ich denke auch, dass sich Flash-Speicher weiter festigen wird in
> seinen Nischen. Als Massenspeicher wird er allerdings so schnell
> keine ernsthafte Konkurrenz zu HDDs (aktuell 1000 GB<250

Re: Etikettenschwindel? - Hardware: Speicher

05.09.08

> ich habe hier in einem instabilen System den Fall, dass der
> Arbeitsspeicher im BIOS auf 200 Mhz Takt (DDR3200) eingestellt ist.
> Der Riegel ist auch als DDR3200 ausgewiesen (Aufkleber).
>
> Wenn ich die RAM-Typ Einstellung auf “Auto” stelle und reboote wird
> der Speicher als 166 Mhz (PC2700) erkannt.
Um welche Marke(n) handelt es sich dabei?
Wenn es Billig-Marken sind, kann es durchaus vorkommen, daß Du RAMsch
gekauft hast und das EEPROM nicht mit korrekten Angaben versehen
wurde (zur Erinnerung: das BIOS liest normalerweise die Daten des
Riegels aus und stellt anhand dessen die Timings ein).
Auch denkbar, daß ab einer gewissen Anzahl Riegel automatisch
heruntergetaktet wird. Vor allem billige Boards machen das, um keine
Datenkorruption zu gefährden. Hast Du also mehr als einen Riegel im
System, prüfe mal, ob die kuriosen Werte auch mit nur einem
eingestellt werden.
> Leider kann ich im Moment nicht selber testen.
Memtest sollte man auf jeden Fall mal drüberlaufen lassen, am besten
ne ganze Nacht durch.
> Gibt es irgendwelche Tools die den Arbeitsspeicher Typ zuverlässig
> erkennen?
Es gibt außer dem RAM-Tester noch von der c’t das Programm “ctSPD”,
welches allerdings nur unter XP/2000 läuft. Daher konnte ich es
selbst nicht anwenden.
Auch Programme wie AIDA32 sollen das SPD des Speichers auslesen
können. Wie zuverlässig das geschieht, kann ich allerdings nicht
sagen.
Übrigens kann ein System durch mehrere Faktoren, auch im
Zusammenspiel, instabil (bitte nicht mit “ie” schreiben) werden. Das
RAM kann Auslöser sein, muß aber nicht (wenngleich die
Wahrscheinlichkeit besonders bei billigem Zeug sehr hoch ist).

Re: Kartenleser - Hardware: Speicher

05.08.08

speicher> Kürzlich sah ich ein 5,25″-Frontmodul, in dem neben vielem anderen
> > > ein Kartenleser steckte, der sich herausziehen und als mobiles
> > > Lesegerät einsetzen läßt.
> >
> > Kannst Du mir das mal zeigen? Das Konzept gefällt mir.
>
> Gern. Ist eine Mischung aus Front-Anschlußmodul (USB, Firewire,
> Audio), Lüftersteuerung und Cardreader, daher ein wenig teurer, aber
> verhältnismäßig preiswert, wenn man alles nutzen will.
>
> > http://www.pc-cooling.de/de/GEH

Re: Kartenleser - Hardware: Speicher

05.06.08

> Na, das mit den Formaten kommt mir reichlich übertrieben vor. Es gibt
> im Grunde nur wenige Grundformate: Compactflash, SD/MMC, Memorystick,
> Smartmedia und xD. Der Rest sind Unterformate (allein, wenn ich mir
> die Menge an MMC- und Memorystick-Typen anscheue, die dort angegeben
> sind!)
Genau das sehe ich auch so.
> und ich bin mir relativ sicher, daß man keine aufwendige
> Elektronik braucht, um mit einem MMC-Slot auch alle Formen von MMCs
> zu lesen. Auch gibt es manchmal den Haken, daß einige angegebene
> Kartentypen nur mit entsprechenden, optionalen Adaptern gelesen
> werden können, ohne daß das in der Produktbeschreibung steht.
Genau diese Haken will ich vermeiden, denn ich will nicht vor dem
Problem stehen, daß eine Karte nicht von meinem Gerät gefressen wird.
Optimal wäre wohl ein Gerät, was man per Firmware updaten kann.
> Ich denke, du solltest dich angesichts der Preise für einen Leser
> entscheiden, der die Formate beherrscht, die bei dir vorkommen und
> die darüberhinaus üblichen Standardformate. Solche Teile sollte es
> auch schon für 20 Euronen geben. Alles weitere wäre rausgeworfenes
> Geld.
Meinst Du?
Ich habe nicht viele Formate hier, grad mal SD und CF, MMC wäre noch
eine weitere Option. Trotzdem bin ich gerne universell, was sich in
der Vergangenheit schon oft bewährt hat.
> Kürzlich sah ich ein 5,25″-Frontmodul, in dem neben vielem anderen
> ein Kartenleser steckte, der sich herausziehen und als mobiles
> Lesegerät einsetzen läßt.
Kannst Du mir das mal zeigen? Das Konzept gefällt mir.
> Auch gibt es Geräte, die Win98-Treiber (das
> hat sich ja doch manchmal zickig bei USB) mitbringen.
Da habe ich keine Bedenken. Durch das USB-Update wird alles als
generischer Massenspeicher eingebunden. Zusätzliche Treiber stören da
nur das System.
> Alles in allem glaube ich nicht, daß es so große
> Qualitätsunterschiede gibt.
Hm. Dann muß ich wohl auf andere Erfahrungsberichte warten :^)

Re: Kartenleser - Hardware: Speicher

05.06.08

Na, das mit den Formaten kommt mir reichlich übertrieben vor. Es gibt
im Grunde nur wenige Grundformate: Compactflash, SD/MMC, Memorystick,
Smartmedia und xD. Der Rest sind Unterformate (allein, wenn ich mir
die Menge an MMC- und Memorystick-Typen anscheue, die dort angegeben
sind!) und ich bin mir relativ sicher, daß man keine aufwendige
Elektronik braucht, um mit einem MMC-Slot auch alle Formen von MMCs
zu lesen. Auch gibt es manchmal den Haken, daß einige angegebene
Kartentypen nur mit entsprechenden, optionalen Adaptern gelesen
werden können, ohne daß das in der Produktbeschreibung steht.
Ich denke, du solltest dich angesichts der Preise für einen Leser
entscheiden, der die Formate beherrscht, die bei dir vorkommen und
die darüberhinaus üblichen Standardformate. Solche Teile sollte es
auch schon für 20 Euronen geben. Alles weitere wäre rausgeworfenes
Geld.
Kürzlich sah ich ein 5,25″-Frontmodul, in dem neben vielem anderen
ein Kartenleser steckte, der sich herausziehen und als mobiles
Lesegerät einsetzen läßt. Auch gibt es Geräte, die Win98-Treiber (das
hat sich ja doch manchmal zickig bei USB) mitbringen.
Alles in allem glaube ich nicht, daß es so große
Qualitätsunterschiede gibt.
E

Re: SD kontra MMC - Hardware: Speicher

05.05.08

Zum Treo kann ich nix sagen. Nach deinem Link ist es wohl ziemlich
Wurst welche Karte in Palms verwendet wird. Der Stromverbrauch
spricht eher fuer MMC.
Es gibt bei MMC seit einiger Zeit brauchbare Erweiterungen (MMC 4.0).
http://www.heise.de/newsticker/meldung/43895
Mit einem Hama 19in1 Reader ExtremeMemory 512MB MMC kam ich auf ca.
5MB/s schreibend (laut Totalcommander). Es funktioniert also auch
schneller als 2,5MB/s und das mit ausgesucht billigen Karten/Readern.
Abwärtskompatibel und ohne DRM sind sie auch.
Persönlich würde ich SD für Kameras nehmen, da dort MMC i.A. nur im
langsamen Mode funktioniert, bei Handys geht meist nur MMC, deshalb
war die MMC-Karte fuer mich erste Wahl.
Vergleich und Hintergrundwissen zu Karten