Zunächst danke für Deinen Praxisbericht, ich bin ja nicht
vorurteilsfrei und strikter SDRAM-Verfechter
Dei wenigen Postings
liegen aber sicher am schwierigen Thema. Dennoch ein Versuch. das
Senken der Spannung sollte ja mit der elektrischen Leistung nicht
unbedingt etwas zu tun haben, selbst wenn dies suggeriert wird.
Wenn man Bedarf für eine bestimmte Lichtmenge hat, und dafür eine
50W-Halogenbirne benötigt, ist es egal, ob dies durch einen
12V-Autoscheinwerfer oder eine 220V-Glühbirne geschieht. Bei gleichem
Wirkungsgrad werden sie gleich warm. Das ist trivial.
Die Frage ist nun, wie sich DDR1 und DDR2 Chips bei gleicher
Speicherkapazität unterscheiden. Die Bitrate ist höher (bei gleichem
Grundtakt an den Speicherzellen) und in meinem laienhaften
Verständnis gehe ich davon aus, dass die Spannungswechel für eine
höhere Wärmeentwicklung sorgen, da diese ja gegen die identischen
Kapazitäten ankämpfen müssen. Daher wird DDR2 selbst bei geringeren
Spannungen wärmer als DDR1.
Um nicht die doppelte Latenzzeit im Vergleich zu DDR1 zu bekommen,
muss ich die Zellen intern auch doppelt so hoch takten.
Und nochmals zu meinem Urteil/Vorurteil:
DDR1 ist erstens gebraucht meist günstiger und zweitens bekommt man
bei DDR2 pro Takt zuviele Bits, die dann selbst bei einem
64bit-Rechner nur nutzlos im Cache liegen.
SDRAM-Module (168pin) haben ja schon 64bit Breite,
DDR-DIMMS unterm Strich 128,
und die Preisfrage lautet, was will ich mit 256 bits auf einen
Schlag, wenn ich auf einer 32bit-Maschinie nur ein Achtel davon
benötige? Eine gigantische Verschwendung in all jenen Fällen, die
nicht nur Bandbreite benötigen.
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