speicher > Hi,
> > mit dem Vision Master Pro 510 von IIYAMA geht es ohne Probleme.
> > Der schafft Auflösungen bis 2048-1536 bei 85 Hz.
> > Cool oder?
>
>
> Ach. Mein Monitor packt 4096×2048 bei 50Hz…bloß erkenne ich keine
> einzelnen Pixel mehr
>
>
> Wie schon aus dem vorherigen Posting hervorgeht sind heutige
> Monitore
> überspezifiziert für die eingebaute Bildröhre. Was nützt es, eine
> hohe
> Auflösung einzustellen, wenn man zwei nebeneinanderliegende Pixel
> kaum
> von vier unterscheiden kann (außer Helligkeitsunterschiede).
> Physikalische Limits der Röhre kann man nicht mit machbaren
> Ablenkfrequenzen jenseits 120kHz überwinden.
Fast, der Monitor stellt dann nur 4 Pixel als einen Punkt im Lochraster
dar, indem er sozusagen analog die Werte mittelt.
Allerdings kann das auch die GraKa, da heisst das dann aber FSAA
(FullSceneAntiAliasing) und funzt digital statt analog.
Ist doch egal ob das der Moni oder die GraKa macht (ausser fürs
marketing und für FSAA Voodoo vs Geforce flamewars), sieht auf alle
Fälle besser aus (so wie ein runterskaliertes Bild besser aussieht).
Dirk.
> Kein echtes Problem, nur bei Langeweile…
>
> Wenn ich unter Windows 98 oder XP ( = Millennium )
> eine Startdiskette
> http://www.heise.de/ct/faq/hotline/03/07/06.shtml
> erstelle und in der
> CONFIG.SYS
> keinen(!)
> HIMEM.SYS
> lade, so zeigt
> MEM.EXE
> nach dem Booten trotzdem den
> gesamten Hauptspeicher als XMS-Speicher an.
> Dies stimmt so weit mit der Dokumentation
> http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=KB;en-us;232557
> überein. Wenn ich jedoch zusätzlich
> zum Verzicht auf HIMEM.SYS noch explizit
> DOS=LOW,NOUMB,NOAUTO
> verwende, so werden ( wiederum laut MEM.EXE ) noch
> immer 64MB als XMS-Speicher konfiguriert.
> Ist dies ein Fehler in der Anzeige oder
> kann ich MS-DOS 7 gar nicht ohne XMS booten?
Interessant. Ich werde mal zu Hause in meinem Bootmenü die
“Pur”-Konfiguration laden und MEM ausführen. Diese hatte ich
ursprünglich für BIOS-Updates etc. gedacht, da ich auch hier kein
Laden von Speicherverwaltern vorgesehen habe. Bisher habe ich die
aber nie gebraucht.
Alternativ bietet sich übrigens (bei Windows 98) das Drücken von [F8]
an, in dessen Bootmenü man dann den letzten Punkt “Abgesichert, nur
Eingabeaufforderung” wählt. Dann kann man ziemlich sicher sein, daß
absolut NIX geladen wird. Wenn MEM dann immer noch XMS-Speicher
anzeigt, stimmt etwas mit dem Programm nicht, dann sollte man
Drittparteienwerkzeuge zur Gegenprobe zu Rate ziehen.
Ich lasse Dich meine Testergebnisse morgen früh wissen - wenn ich
nach’m Dienst noch fit bin ;o)
Es grüßt
The U.C.W.
speicherlizit DOS=LOW,NOUMB,NOAUTO
>
> Das sollte nur die Shell betreffen (COMMAND.COM),
Die COMMAND.COM wird ohne Drittparteitools niemals komplett
hochgeladen. Ich müßte nochmal nachlesen, was alles dadurch
hochgeladen wird, aber die COMMAND.COM war’s nicht (höchstens deren
Umgebungsvariablen?). In QEMM gibt’s die LOADHI.COM, über die man den
Interpreter via CONFIG.SYS, SHELL=%QEMM%\LOADHI.COM C:\COMMAND.COM
/P, hochladen kann.
> wobei ich NOAUTO nicht kenne.
Diese Funktion kenne ich auch nicht. Sie ist in der Onlinehilfe zu
MS-DOS 6.22 nicht dokumentiert.
> > kann ich MS-DOS 7 gar nicht ohne XMS booten?
>
> Denkbar.
Doch, es geht - beim Boot F8 drücken und “Abgesichert, nur
Eingabeaufforderung” eingeben. Ob das auch anders geht, habe ich
jedenfalls nicht geprüft. Mit dieser Methode dürfte jedenfalls kein
XMS geladen werden, dementsprechend kann auch kein EMS geladen werden
- was standardmäßig ohnehin nicht der Fall ist.
> Bei PC DOS 7 und MS DOS 6.22 gab es noch
> einen “real mode” (einige schräge c’t-Tools aus
> der Vorsteinzeit brauchten das
- und in dem
> Fall würde ich für “emm386 weglassen” plädieren.
Ich bin mir nicht sicher, ob dazu nicht auch schon die HIMEM.SYS
ausreicht.
Jedenfalls ist die “Vorsteinzeit” immer noch aktuell, denn die
besseren BIOS-Updates sollten ausschließlich ohne Speicherverwalter,
im Realmodus, laufen (manche machen zur Sicherheit sogar eine eigene
Bootdiskette). Alles Andere kann zum Absturz während des Flashens
führen - aber es gibt ja noch die Möglichkeit, das BIOS unter Windows
zu flashen.
> MS DOS 7 kenne ich nicht.
Wurde seit Windows 95 eingeführt, im Groben ein modifizierter Kastrat
von MS-DOS 6.22. DOS 7 ist in Windows 95a-c, 98, 98 SE und ME
enthalten, dürfte auch die letzte DOS-Version von Microsoft sein.
Bin für Korrekturen offen
Grüße,
The U.C.W.
speicherie Preisfrage lautet, was will ich mit 256 bits auf einen
> Schlag, wenn ich auf einer 32bit-Maschinie nur ein Achtel davon
> benötige? Eine gigantische Verschwendung in all jenen Fällen, die
> nicht nur Bandbreite benötigen.
Die Antwort ist ganz einfach. Wenn du in einer Funktion in einem
Programm 4 lokale Variablen hast, dann brauchen diese 4 x 32 bit
Platz. Und es ist um Hausecken schneller, diese 4 auf einmal zu
schreiben oder zu lesen als 4 mal hintereinander. Wobei die vom
Kern des Prozessors sehr wohl einzeln und damit 4 mal gelesen bzw.
geschrieben werden, doch 4 mal aus/in dem/den schnellen Cache und nur
1 mal greift die CPU auf den Speicher zu.
Ähnliches gilt, wenn du Strukturen hast. Du brauchst fast immer
mehrere Elemente so einer Struktur kurz hintereinander, da hilft das
schon.
Die 256 Bit helfen schon. Du darfst aber nicht den Befehl als
einzelnen betrachten, sondern mußt typische Programme angucken und
dort hast du diese typischen Lokalitäten.
So und jetzt kurz zu Norbert. Ich hab in meinem Rechner so einen
Lufttunnel oder wie man das nennt. Jedenfalls sitzt der Lüfter nicht
direkt am Kühler. Es ist so ein ca. 3 cm hoher “Turm” darauf. Und auf
einer Seite ist eine kleine Aussparung die einen kleinen Teil der
Luft aus dem Ventilator in Richtung RAM bläst.
speichern der Spannung sollte ja mit der elektrischen Leistung nicht
> unbedingt etwas zu tun haben, selbst wenn dies suggeriert wird.
Bei dem selben Verbraucher schon. Es sei denn, das Teil verhält sich
wie eine Konstantleistungssenke (der Strom wird bei niedrigerer
Spannung linear höher).
Weil: P=UxI
Wenn U oder I kleiner, dann P kleiner. Daran lässt sich nicht
rütteln.
Da bei neueren Bauteilen die Geschwindigkeit immer höher wird, ziehen
diese Teile (siehe CPUs) bei niedrigerer Spannung trotzdem immer
etwas höhere Leistung. Schließlich sind ja immer mehr, größtenteils
parallel arbeitende, Transistoren im Spiel.
Dadurch sinkt der Gesamtwiderstand, die Leistung steigt (P=U
> Du hast sicherlich mehr verändert, als nur aus Single Channel Dual
> Channel zu machen, nämlich beispielsweise auch das RAM vergrößert,
> was vor allem beim Schluckspecht XP schon teils groteske
> Geschwindigkeitszuwächse verursacht.
>
> So ganz kaufe ich Dir die 30% nicht ab (und stimme Gonzo zu).
Tscha, wenn Du “einen Riegel umstecken” als “mehr verändern”
erachtest… Latenzen etc. wurden jedenfalls nicht verändert.
Ich rede nicht von Anwendungsbenchmarks. Und es war bei mir deutlich
spürbar. Ich schrieb ja schon oben “jedenfalls bei mir”, weil ich
weiß, daß es da auch eine Menge anderer Erfahrungen gab.
Sicher ist auch richtig, daß der Prozessor _alleine_ die
DC-Bandbreite beim nf2 nicht mal näherungsweise voll ausreizen kann,
so daß eine Menge synthetischer Benchmarks keinen deutlich messbaren
Effekt zeigten. Spätestens wenn allerdings DMA ins Spiel kommt (oder
gar onboard-Grafik)… Viele Boards konnten auch die Speichertimings
unter DC nicht halten, auch das war bei mir nicht der Fall.
Zunächst danke für Deinen Praxisbericht, ich bin ja nicht
vorurteilsfrei und strikter SDRAM-Verfechter
Dei wenigen Postings
liegen aber sicher am schwierigen Thema. Dennoch ein Versuch. das
Senken der Spannung sollte ja mit der elektrischen Leistung nicht
unbedingt etwas zu tun haben, selbst wenn dies suggeriert wird.
Wenn man Bedarf für eine bestimmte Lichtmenge hat, und dafür eine
50W-Halogenbirne benötigt, ist es egal, ob dies durch einen
12V-Autoscheinwerfer oder eine 220V-Glühbirne geschieht. Bei gleichem
Wirkungsgrad werden sie gleich warm. Das ist trivial.
Die Frage ist nun, wie sich DDR1 und DDR2 Chips bei gleicher
Speicherkapazität unterscheiden. Die Bitrate ist höher (bei gleichem
Grundtakt an den Speicherzellen) und in meinem laienhaften
Verständnis gehe ich davon aus, dass die Spannungswechel für eine
höhere Wärmeentwicklung sorgen, da diese ja gegen die identischen
Kapazitäten ankämpfen müssen. Daher wird DDR2 selbst bei geringeren
Spannungen wärmer als DDR1.
Um nicht die doppelte Latenzzeit im Vergleich zu DDR1 zu bekommen,
muss ich die Zellen intern auch doppelt so hoch takten.
Und nochmals zu meinem Urteil/Vorurteil:
DDR1 ist erstens gebraucht meist günstiger und zweitens bekommt man
bei DDR2 pro Takt zuviele Bits, die dann selbst bei einem
64bit-Rechner nur nutzlos im Cache liegen.
SDRAM-Module (168pin) haben ja schon 64bit Breite,
DDR-DIMMS unterm Strich 128,
und die Preisfrage lautet, was will ich mit 256 bits auf einen
Schlag, wenn ich auf einer 32bit-Maschinie nur ein Achtel davon
benötige? Eine gigantische Verschwendung in all jenen Fällen, die
nicht nur Bandbreite benötigen.
speicherchrieb am 12. Juli 2000:
> > > Hm, du meinst die mit den drei Beinchen, die bei mir in irgend
> > > einer
> > > Schublade rumliegen?
> > Noch ‘n Kondensator, und Du hast ein ganzes dynamisches Bit
> Bitte Taschenlampenbatterie und Klingelsummer
> (Unterbrecher!) für den Refresh nicht vergessen!
> Obwohl, mit einigen 10000myF reicht’s, wenn man
> morgends und abends mal kurz nach seinem Bit im
> “RAM” kuckt… (und dann nach dem im Kühlschrank)
> Und RAM ist das eigentlich auch keines mehr, weil:
> was ist bei einem einzigen bit noch “random access”??
> Wenn diese Apparatur am Tisch liegt ist es FPM,
> Wenn man sie mit min. 220V betreibt ist es EDO (zzrlz!)
> Wenn man zum refreshen den Wecker stellt, ist’s SDRAM
> Wenn man es im ÖPNV mitführt, warscheinlich Rambus??
> Fragen über Fragen….
>
Der war so schoen, den wollte ich nicht gekuerzt wiedergeben
Vergesst doch die ganzen Quantencomputer,
hier kann mein sein Tamagotchi-Bit ja noch richtig ueberall hin
mitnehmen und haetscheln…8)
Gruesse
librarian
der zu der Zeit, als Eure Sammlerstuecke noch Hightech waren, noch an
ein Arbeitsleben ohne Computer geglaubt hat…
speicherabs nur ansatzweise gelesen und folgendes in Erinnerung:
>
> 1. Das weitverbreitete ASUS A7N8X-X (recht problemlos und gutmütig)
> kann gar kein Dual Channel - alle anderen könnens.
Stimmt zwar grundsätzlich von den Specs, allerdings wohl nicht bei
allen - ASUS lieferte wohl eine ganze Charge X-X aus, die in
Wirklichkeit umgelabelte und mit einem anderen BIOS versehene A7N8X
waren und DC beherschten. Nach BIOS-Flash mit dem X-Bios zeigten
diese dies auch korrekt an.
(…)
> Dual Channel mit 3 RAMs war was für Spezialisten und ging nur bei
> defensiven Speichertimings gut. Genau dies ist wohl euer Thema, da
> kann ich kaum helfen. Den Modus mit 2×512MB und 1×1GB solls geben -
> ich habs nie ausprobiert.
Nunja, ich kenne (persönlich) ausschliesslich Leute, die da eben
keine Probleme hatten, auch nicht mit den Timings, habe die vielen
Posts aber wohl wahrgenommen. Primär die OCer hatten da wohl öfter
mal “Issues”, klar, und es gab wohl sicher auch Boards, bei denen das
Layout der Zuleitungen zum 3. Slot “lieblos” designt waren. Diese
Leute haben da auch viel zu geschrieben… Sowas setzt sich fest. Da
wird dann schnell alles, was ganz andere Ursachen hatte, auf den
Chipsatz und die Konfig geschoben, siehe etwa auch VIA nach dem
SB-Bug. Da wird dann noch mehr zu geschrieben. Etwa so stelle ich mir
das jedenfalls vor, mag sein, daß ich da irre.
> Ausgerechnet das billige K7S5A war lange Zeit eine
> echte Alternative, obwohl auch kritisch (weil BIOS Version und
> Speicher zusammenpassen mußten).
Jau. Ich habe übrigens eine Menge K7S5A, von Rev 1-3, teils in
wirklich schwierigen Umgebungen gewartet. Mehrere u.a. in der
Produktion etwa einer Großbäckerei (thermisch extrem anspruchsvoll,
nicht gefilterte Lufteinlässe… Mehlstaub in Massen). Ich habe sie
nicht oft sauber gemacht. Gestorben wegen Elektrolytmangel: keins,
über Jahre hinweg, zwei mit Netzteil verstorben IIRC…
Für _das_ Geld gab’s wohl kaum was Besseres.
Auf Speicherprobleme in Zusammenhang mit BIOS-Version bin ich da
übrigens nicht gestossen, allerdings kam beides normalerweise vom
gleichen Großhändler gemeinsam. Der hatte allerdings, trotz
hervorragenden Preisen, eine eigene Selektion, vielleicht haben die
auch auf sowas geachtet.
Mit Synchron/Asynchron meinte ich übrigens nicht das Taktproblem
sondern die unfleichmässige Bestückung der Kanäle im
Dualchannel-Betrieb.
Danke für’s Vorbeischauen.
> norbert (der jezt schlafen geht)
Träum schön!
Thomas (der nicht glaubt, daß Du da bei Conrad tatsächlich AM2s vor
Dir hattest)
speicher
> auf Halde legen ist eine gute Idee. Abgesehen davon, daß das aber von
> Wirtschaftlern nicht gerne gesehen wird (Lager kostet Geld), hat man
> ein Problem, wenn mal einige Geräte nachbestellt werden.
>
> Das hatten wir nämlich auch schon mal.
> Ist schon besser, wenn man die noch kaufen kann. Kleinere Hersteller
> haben auch noch den Vorteil, daß man bei Problemen auch beachtet
> wird. Frag’ mal bei Asus nach, was denn mit dem kleinen Fehler im
> BIOS ist. Wenn der nicht viele betrifft, sagen die nix. Schließlich
> hast Du nur 100 Stück gekauft. Oder 1000. Was ist das schon..
>
Bei Platinen mit Kondensatoren, Festplatten usw. kann ich das ja
verstehen, die altern. USB Sticks, also wenn man da die richtigen
kauft (und ohne riesenverpackung) sollten aber auch bei Stückzahlen
von 1000 Stück oder mehr nicht mehr Raum als von zwei, drei
Schuhkartons einnehmen.
Klar liegen die auf Halde, und klar kosten die erstmal Geld.
Allerdings lässt sich der Hersteller die Langzeitverfügbarkeit auch
bezahlen bzw. hat die Geräte selber auch nur auf Lager. Ich kenn das
ein wenig aus dem .mil-Bereich, wo ein Automobilzulieferer die
Ersatzteile auch mal 30 Jahre nach Ende der Produktion des jeweiligen
Automobils bzw. LKWs bereithalten muss. Die lassen ja auch nicht
Gussformen usw. in der Ecke liegen, sondern haben ein
wohltemperiertes trockenes Hochregallager.
Das Risiko einer Vertragsverletzung (weil ein Teil halt trotz Zusage
der Verfügbarkeit nicht nachlieferbar ist) überwiegt m.E. hier den
Lager- und Vorhalteaufwand. Und Buchhalterisch kann man das
zumindest nach HGB eh abschreiben, bei IAS geht das m.W. aber nicht
so ohne weiteres, vielleicht kommt daher der Unwillen.
WmS.