> liegt vllt auch daran das Rambus nur davon lebt.
> Die produzieren nichts materielles nur wissen, und davon müssen die
> Wissenschaftler eben auch leben-> lizenzgebühren und wer die nicht
> zahlt wird eben verklagt.
Unter
http://www.lostcircuits.com/memory/ddrii/
findet sich ein Überblick über die DDR2-Technologie (für die Rambus
AFAIK auch Lizenzgebühren haben will). Übermäßig kompliziert sieht
das irgendwie nicht aus, halt nur eine Menge einfache Technologien
zusammengeworfen, die ziemlich “straightforward” sind.
Wenn man natürlich alles patentiert, was man sich so ausdenken kann
(aber bis dahin niemand implementiert hat, weil’s einfach auch eine
Kostenfrage ist), ist irgendwann etwas dabei, was man sich in Zukunft
vergolden lassen kann. Merke, RDRAM war zu seiner Zeit nicht einfach
nur relativ schnell, sondern in erster Linie auch teuer (weil
aufwendig) und schwierig zu handhaben (da leistungshungrig), also
nicht unbedingt etwas, was die normalen RAM-Hersteller besonders
spannend gefunden hätten (oder heute spannend fänden).
Hallo Norbert,
> 4x DDR 400 mit nur 8 Chipsen drauf je Riegel (heutzutage selbst bei
> 1GB DDR 400 üblich) geht fast immer.
Hm, da muss ich mal schauen, ob ich Glück mit den MDTs habe und nur 8
Chips drauf sind.
> 4x DDR 400 mit je 16 Chipsen drauf (in der Regel) schmiert ab oder
> geht gleich gar nicht, umgestellt auf DDR 333 gehts. Weniger
> Taktfrequenz bedeutet weniger Schaltvorgänge und damit weniger Last
> für den Prozessor.
Gut, denn werde ich mal vorsichtshalber auf 333 umstellen, bevor ich
sie reinstecke und falls es läuft, dann todesmutig auf 400 stellen
(wenns 8 Chips auf den DIMMs sind).
> Bei einigen Typen der Sockel 939 Prozessoren solls funktionieren, ich
> hab immer zugesehen, daß alle meine Kunden nur 2 RAMs eingebaut
> haben.
Werde es mal ausprobieren, vllt am WE. Dumm nur, dass das MB nur 2
oder 4 DIMMs akzeptiert, sonst hätte ich mich auch mit 3 DIMM und
1,5GB zufriedengestellt.
Danke für die Hilfe!
> norbert
gruss,
uni
>
> Hallo Norbert,
>
> > 4x DDR 400 mit nur 8 Chipsen drauf je Riegel (heutzutage selbst bei
> > 1GB DDR 400 üblich) geht fast immer.
>
> Hm, da muss ich mal schauen, ob ich Glück mit den MDTs habe und nur 8
> Chips drauf sind.
>
> > 4x DDR 400 mit je 16 Chipsen drauf (in der Regel) schmiert ab oder
> > geht gleich gar nicht, umgestellt auf DDR 333 gehts. Weniger
> > Taktfrequenz bedeutet weniger Schaltvorgänge und damit weniger Last
> > für den Prozessor.
>
> Gut, denn werde ich mal vorsichtshalber auf 333 umstellen, bevor ich
> sie reinstecke und falls es läuft, dann todesmutig auf 400 stellen
> (wenns 8 Chips auf den DIMMs sind).
>
Hier liegt ein Verständnisfehler vor: Es geht nicht um die
Platzierung der Chips, sondern um deren interne Verdrahtung. Sie kann
auch bei 16 Chips (8 Chips pro Seite) _einseitig_ sein. Dies kommt
zwar sehr selten vor, aber es kommt vor!
Davon abgesehen würde ich von vornherein auf DDR333 Dual Channel
stellen. Die 33 Mhz mehr Realtakt sind kaum spürbar, allerhöchstens
messbar. Mir würde die Systemstabilität mehr bedeuten und daher würde
ich konservative Werte im BIOS einstellen. Auch die Latency würde ich
eher auf 2T statt auf 1T stellen.
Chris
> > Gut, denn werde ich mal vorsichtshalber auf 333 umstellen, bevor ich
> > sie reinstecke und falls es läuft, dann todesmutig auf 400 stellen
> > (wenns 8 Chips auf den DIMMs sind).
> >
> Hier liegt ein Verständnisfehler vor: Es geht nicht um die
> Platzierung der Chips, sondern um deren interne Verdrahtung. Sie kann
> auch bei 16 Chips (8 Chips pro Seite) _einseitig_ sein. Dies kommt
> zwar sehr selten vor, aber es kommt vor!
Sieht man das den Modulen irgendwie an?
> Davon abgesehen würde ich von vornherein auf DDR333 Dual Channel
> stellen. Die 33 Mhz mehr Realtakt sind kaum spürbar, allerhöchstens
> messbar. Mir würde die Systemstabilität mehr bedeuten und daher würde
> ich konservative Werte im BIOS einstellen. Auch die Latency würde ich
> eher auf 2T statt auf 1T stellen.
Da gebe ich Dir Recht. Ich werde es mal ausprobieren und dann mit
memtest einen Stabilitätstest machen.
> Chris
gruss,
uni
speicherürde gerne meinen Rechner auf 2 Gigabyte RAM mit zwei 1Gb
> Riegeln aufstocken, bin mir aber nicht sicher welcher RAM schnell ist
> (Latenzen) und sauber programmiert ist. Brauch kein Übertakter-RAM zu
> sein, da ich das aus stabilitätsgründen eh nicht vorhabe, aber es
> sollte halt die schnellsten standartisierten Timings haben - in allen
> 3 (oder waren es sogar 4?) Werten
Ich kann aus eigener Erfahrung MDT empfehlen.
http://www.heise.de/preisvergleich/a143684.html
Preisgünstig, stabil, schnell genug, CL 2.5. Detailliertere
Latenzangaben kann ich momentan nicht finden.
> Als Mainboard habe ich ein MSI K8N Neo 4 Platinum, was eigentlich
> alles was es an DDR-RAM auf dem Markt ist vertragen sollte
> (mechanisch/elektrisch ein/doppelreihig). Elektrisch einreihig wär
> mir allerdings lieber, da dann imo weniger Aufwand fürs Mainboard
> ist, und nur so ein eventuelle zusätzliche Aufstockung auf 4 Gb RAM
> mit insgesammt 4 Speicherriegeln möglich wäre.
> Neustes Bios (3/2006) habe ich.
Die beste Lösung wäre natürlich, RAMs zu verwenden, die der
Hersteller für das MB empfiehlt, denn die werden _garantiert_
funktionieren. Aber wie gesagt, MDT kann ich empfehlen und wird
wahrscheinlich auch funktionieren.
> Wie würde es eigentlich preislich gesehen ausehen? Ist ja wohl
> allgemein bekannt dass die Preise seit einiger Zeit ziemlich
> angezogen haben, aber gilt das auch für DDR1 ?
Ja.
uni
speicher
So ist das mit der “Mode” in der IT: XML ist hip, weils hier und da
gut zu gebrauchen ist (einheitliches Datenaustauschformat, das sich
selbst beschreibt, könnte eigentlich eine Erfindung aus den frühen
50ern sein).
Objektorientiert ist so schwer in, dass es jetzt schon Hän.., pardon
Mobiltelefone, mit Java gibt. Kann der Besitzer dann mit prahlen
(”He, du ich ruf dich mit Java an, merkste nicht den Unterschied?”)
Warum schnallen eigentlich so wenige dieser Semi-Profis hier, dass es
für jede mehr oder weniger angesagte Technologie den richtigen oder
falschen Anwendungsfall gibt? Keine Technologie ist die beste, es
gibt höchstens eine, die für ein konkretes Problem am besten
anwendbar ist.
Schade dass die Entscheidungen nicht von den Leuten getroffen werden,
die Ahnung haben (”Wir wollen alles in XML programmieren!” oder “Die
Applikation muss objektorientiert sein, wegen der
Zukunftssicherheit!”) sondern von denjenigen Einkäufern, Projekt- und
IT-Leitern die ihren Vorständen berichten wollen, sie hätten die
neusten Technologien im Einsatz, zum Beispiel ein papierloses Klo!