> Also kann man mit Sicherheit sagen, das Wasserstoff nicht die Zukunft
> des Autoantriebes ist?
vom technischen Standpunkt her kann man das ohne weiteres sagen,
jedenfalls auf absehbare Zeit.
* extrem hohes gefahrenpotential des Energieträgers und die daraus
resultierende aufwendige Handhabung, was GERADE in Klein(st)speichern
wie beim Auto ausgesprochen kontraproduktiv ist
* NULL Infrastruktur vorhanden! Die immer wieder genannte
Alternative, H2 “vor Ort” mit Strom aus z.B. auf dem Tankstellendach
angebrachten Solarzellen zu erzeugen, ist weit von jeglicher
Rentabilität entfernt, und das nicht nur was den Reflow des
hineingesteckten Geldes angeht, sondern erst recht von der
Energiebilanz her, selbst wenn Solarzellen nochmal ihren Wirkungsgrad
verdreifachen würden.
* die im Fahrzeug benötigten J2-in-Antriebskraft-Wandler sind
entweder kaum weniger verlustreich als bisherige Automotoren (weil es
nämlich in dem Fall “normale” Automotoren mit H2-Einspritzung wären),
oder als Elektrowandler (Brennstoffzellen) in der erforderlichen
Ausführung (Gewicht, Ausgangsleistung, Standfestigkeit,
Unempfindlichkeit gegen die im Alltagsbetrieb herrschenden
Einsatzbedingungen) schlichtweg nicht existent. Daran ändert auch
eine alle paar Monate mal wieder von der Journaille an die
Öffentlichkeit gezerrte Handvoll Brennstoffzellen-Versuchsautos rein
gar nichts.
Da ist der “Syntho-Fuel” Ansatz, also aus Biomasse synthetisch
erzeugte “maßgeschneiderte” Kohlenwasserstoff-Mischungen zur
Verbrennung in herkömmlichen Motoren herzustellen, weitaus
sinnvoller.
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