speicherblem ist: wenn die Leute, die entscheiden, wer eingestellt
> wird, selber keine Ahnung haben, wie sollen sie dann wissen, wer
> Ahnung hat??? “You can’t manage what you don’t understand”!
> Das ist ein praktischer Aspekt, der bei der Diskussion um die
> Ausweitung des “Schutzes geistigen Eigentums” immer uebersehen
> wird: Selbst wenn es was bringen wuerde, wenn das Patentrecht
> “richtig” angewandt wird und nur wirklich schutzWUERDIGE Verfahren
> patentiert wuerden, steht man immer noch vor dem Problem, dass es
> inzwischen keine Patentbehoerde mehr gebacken kriegt, das
> Patentrecht
> “richtig” anzuwenden.
Mhm, dann packe ich das Leerzeichen in eine Formel (Physik oder Mathe
oder so) dann lass ich die Formel patentieren und dann sahne ich ab?
*g*
(Vieleicht dann nur im Sciencetific bereich)
Oder wird meine Formel dann nachtraeglich entfernt?
speicherwenn das Wort “Patent” in einer Meldung auftaucht, kommen
> Kommentare wie “Ich patentier mir Luft, das E, dies und das… ,
> dann
> müsst ihr alle Gebühren zahlen, hihi.”. Das ist mittlerweile nicht
> mehr
> komisch sondern nur noch nervig und trägt überhaupt nichts zum
> Thema
> bei…
Nervt auch irgendwie, andererseits trifft es den Nagel auf den Kopf.
Man kann in Amiland doch anscheinend jeden Scheiß patentieren lassen.
Man läßt sich Kreuze mit Nägeln patentieren und verklagt anschließend
alle Hersteller von Jesuskreuzen. Oder man hat eine Marke dessen Name
in der IT-Welt Allgemeingut ist, läßt den als Warenzeichen eintragen
und zockt selbst Privatleute damit ab. Oder man entwickelt einen
offenen Standard für Speichertechniken, patentiert alles hinterm Rücken
und läßt die ehemaligen Verbündeten ausbluten.
Sorry, daß ist kontraproduktiv und bringt nun mal innovationsfreudige
Leute etwas aus der Fassung.
Farnsworth
speicherEs wäre sicher auch möglich, die ganzen modernen Betriebssysteme
> > Assembler neu zu programmieren. Dann wären die Systeme nur noch halb
> > so groß und wesentlich schneller.
>
> Und wesentlich fehleranfälliger obendrein…
Ne ne, ganz im Gegenteil. Man muss bei maschinennaher Progrmmierung
anfänglich seine grauen Zellen ziemlich strapazieren, und man bracht
relativ lange bis man bei größeren Projekten was vernünftiges zu
Stande bringt.
Nach einem halben Jahr Assembler trennt sich bei den Programmierern
die Spreu vom Weizen, die einen kriegens die Kurve, die anderen
werfen das Handtuch, und genau das ist sehr positiv für die
resultiernde Softwarequalität bei Assembler-Sofrware.
Bei den modernen Programmiersprachen hingegen fühlen sich viele zum
Programmieren berufen, die es besser hätten sein lassen, und so ist
dann halt auch die resultierende Qualität der von diesen Leuten
produzierten Software.
Ich weiß wovon ich rede, ich habe beruflich fast 20 Jahre lang
programmiert, in Assambler, Cobol, PL/1 verschiedenen Scrkpt-Sprachen
und privat ein wenig in Basic.
mfg Wolfgang Nohl
Nur zur Info, für Leute die nach der Ursache für ein instabiles
System suchen:
mal memtest laufen lassen
(z.B. von einer Knoppix CD)
hatte jetzt hier einen Rechner, der immer wieder mal Probleme beim
Drucken oder in diversen anderen Programmen hatte. Ursprüngliche
Vermutung war ein Virus - vor allem auch weil Spybot beim Start
gemeldet hatte, dass das Programm seit der Installation verändert
wurde und dringend zum Check auf Viren und Malware aufgefordert
hatte. In der Ereignisanzeige fand sich ausserdem, dass AntiVir
gelegentlich abgestürzt war.
Dennoch waren mit der Maschine diverse Neuinstallationen von
Programmen (Adaware, Spybot nochmal, Kaspersky) möglich und auch
sonst hätte ich nie vermutet, dass ein Rechner mit defektem RAM sich
derart unauffällig verhält. Erst ein Virenscan mit Kasperski, der mit
‘der Vorgang read konnte auf dem Speicher nicht ausgeführt werden’
geendet hatte, hat mich veranlasst, mal das RAM zu untersuchen.
Katastrophales Ergebnis: sofort sichbare Bit Fehler (Stuck to1) auf
Bit 5 6 auf sehr vielen Speicherplätzen - innerhalb weniger
Sekunden ein voller Schirm.
speicher ist ja auch nicht doppelt so schnell, wie SD-RAM, sondern nur ca.
> > 20-30% schneller.
Richtig, wobei die Beschleunigung zwischen 1% und 75% schwankt je
nach Art der Speicherzugriffe, typisch allerdings in diesem Bereich
(30%).
> Effektiv macht es das Gesamtsystem vielleicht um so viel schneller,
> aber DDR-RAM ist eben in der Lage *tatsächlich* den doppelten
> Durchsatz zu bringen.
Nein, das ist nicht richtig, DDR RAM bringt nicht den doppelten
Durchsatz, egal wie die Speicherzugriffe geartet sind. Nicht einmal
über die Dauer von 4 Speicherzugriffszyklen im Burst Mode wird ein
doppelter Durchsatz erreicht. Erst wenn man weniger Zugriffszyklen
betrachtet, erreicht es den doppelten Durchsatz. Im Prinzip
funktioniert das so: langsamer SDR Speicherrequest - DDR oder QDR
Data Burst - langsamer Speicherrequest - Data Burst - u.s.w.
> > Ist QBM-RAM also dann ca. doppelt so schnell wie SD-RAM?
Vermutlich für typische Anwendungen ja. Wird aber je nach Anwendung
schwanken.
> Nein, viermal so schnell - was da im Gesamtsystem bei rauskommt ist
> natürlich ‘ne andere Sache.
Ohne es genau zu berechnen schätze ich mal. daß QDR ca. 2,8 mal
schneller als SDR ist, allerdings nur theoretisch, in der Praxis ist
dies unerreichbar, also eventuell statt der angegebenen Peak Leistung
von 4,3 GB/s so unter 3 GB/s.
Das kann man sich so ähnlich vorstellen wie mit Musikleistung und
Sinusleistung bei Verstärkern und Boxen. Die PC2700 oder 4,3 GB/s
sind reine Marketingangaben und haben mit der tatsächlichen Leistung
nichts zu tun. Da dies jedoch mittlerweile fast alle machen sind die
Werte wenigstens vergleichbar, wobei RAMBus eher schlechter
einzuschätzen ist als die QDR/DDR Fraktion.
> Alle, die auf professionelle, also kommerzielle Software, setzen und
> nicht auf OpenSource-Bastelware, für die besteht keine Gefahr!
>
> Quelle: Oben genannter Heise-Artikel:
> […]
> Intel beruhigt jedoch, der Fehler sei auf kommerziellen Plattformen
> und mit kommerzieller Software noch nie beobachtet worden.
> […]
>
> Wer allerdings auf z.B. das BastelOS Linux setzt, für den besteht
> natürlich die Geafahr, dass er durch seine minderwertige Frickelware
> mit solchen und natürlich vielen anderen Problemen rechnen MUSS.
>
> Mal wieder seht ihr: Winows ist einfach besser als Linux - und wieder
> einmal habe ich einen Beweis dafür!
Genau! Und außerdem gilt noch immer: Nachts ist es kälter als
draußen!
>
> Denkt mal darüber nach!
latürnich!
speicherst der logische unterschied durchaus bewusst .. aber was waere
> nun der vorteil NOR-Flashs zu benutzen statt NAND ?
>
> Weiss jemand mehr ?
Da müßte man konkret Baustein-Daten vergleichen. Auf dem ganzen
Flash-Geraffel was du als USB-Sticks, SDRAM etc kriegst ist ja
nochnichtmal die begrenzte Zahl der Schreibzyklen erwähnt, geschweige
denn spezifiziert. Die Zahl der Schreibzyklen änderte sich auch je
nach Anwendung im Laufe der Entwicklung.
CPUs und FPGAs waren anfangs auf 10 Schreibzyklen spezifiert, das
liegt heute deutlich höher. Reine Flash-Speicherchips stiegen in der
Zuverlässigkeit bis über 10^6 Schreibzyklen, Tendenz ist bei NAND mit
der Verkleinerung der Geometrien aber wieder sinkend.
http://de.wikipedia.org/wiki/Flash-Speicher
http://en.wikipedia.org/wiki/Flash_memory
Vergleich NOR-NAND:
http://www.linuxdevices.com/articles/AT4422361427.html
Der Hersteller MICRON scheint nur noch NAND herzustellen, NOR war in
google zu finden, aber nicht auf der Website:
http://www.micron.com/products/nand/
http://www.micron.com/products/nor/
Und über Samsungs jüngsten NAND:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/74785
http://www.heise.de/ix/news/foren/go.shtml?read=1
Ich nehme an das war die Absicht hinter “Jedec” (also die
> Entwicklung
> neuer Speicherverfahren, die moeglichst nicht von einer Firma
> alleine
> kontrolliert werden). Bedauerlicherweise hat sich Rambus sich ja
> anscheinend mit den patentierbaren Ideen davongemacht.
Wie wäre es dann mit einer Klage gegen RAMBUS. Wenn die was gemeinsam
entwickeln, kann RAMBUS nicht einfach sagen “Machts gut Ihr Trottel,
ich verkaufe Euch jetzt unsere Entwicklung.” Das ist dann ebenfalls
Diebstahl geistigen Eigentums.
> Wenn man sich
> ansieht auf was alles Patente gewaehrt werden, so wuerde es mich
> wundern, wenn die Rambus Patente nicht so allgemein gehalten
> waeren,
> dass die Entwicklung neuer Standards eben nicht trivial waere.
Wird Zeit, daß die Leute in den Patentämtern mal gegen kompetente
ausgetauscht werden. Kann ja nicht sein, daß man alles was sich
technisch anhört patentieren kann, nur weil der Typ damit nichts
anfangen kann.
Farnsworth
> und wenn man sich auf Kapitalverbrecher beschränken würde: Mord,
> Entführung, organisierte Kriminalität. Aber wies aussieht, sollen
> damit auch Falschparker international gesucht werden. Es ist wie
> immer: Die Einschränkungen werden für Schwerverbrecher gemacht und
> die kleinen Fische und unschuldigen trifft es.
Schlimmer noch: die Schwerverbrecher haben ja oft die nötige
Technologie und sind weit voraus. Die kriegt man damit soweiso nicht.
Aber letztlich will ja die Musik- und Film-Industrie auch die Namen
derer wissen, die ihre Medien tauschen. Und ich sehe schon wie
komplette Falschparker-Ringe zerschlagen werden und das Bush-mäßig
als großer Erfolg der neuen Gesetze hingestellt wird. Eine arme Welt,
in der sowas hanebüchenes möglich ist. Naja, wenigstens wird es am
schnellsten die Politiker selbst treffen, denn: Wenn irgendwo Daten
rumliegen, sind sie in 99% der Fälle schlecht geschützt (gerade bei
Providern haben so viele Massen an Personen Zugriff auf sowas), d.h.,
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