>Ja, es kostet viel Energie, die man bezahlen muss.
>Aber du hast einen exzellenten Wirkungsgrad!
70% nennst Du exzellent? Und das ist nur die Erzeugung. Dann gibt es
noch den Wirkungsgrad beim Speichern und den beim Verwerten.
>Beim Verbrennen von H2
>wird fast genau gleich viel Energie frei, wie es bei der Herstellung
>bedurfte.
Ja, aber Du kannst nur einen Bruchteil nutzen. Auch wieder 60-80%
Prozent.
>Es ist ein guter energiespeicher.
Im Gegenteil, ein extrem schlechter. Weil man es nicht speichern
kann. Du kannst Wasserstoff
a) in Flaschen pressen, dann haut er Dir direkt durch den Stahl
hindurch einfach ab, innerhalb von ein paar Wochen, was den
Wirkungsgrad nivelliert.
b) tiefkalt machen, was den Wirkungsgrad fast ins Bodenlose fallen
läßt
c) ihn in Metallhydridspeichern binden. Die sind in Fahrzeugen aber
Overkill, weil ein riesiges Gewicht im Prinzip nutzlos permanent
mitbeschleunigt werden muss, was wiederum den Wirkungsgrad…
>Könntest du bitte deine Behauptung der Kosten mit einem Link
belegen?
Ich habe (hier) grade keine Kostenrechnung an der Hand, aber allein
die permanent auszutauschenden Platin-Elektroden sprechen eine
deutliche Sprache.
Reicht Dir die Tatsache, dass praktisch niemand Wasserstoff durch
Elektrolyse herstellt?
http://www.ase.org/images/lib/transportation/Alliance_Transportation_
Handbook.pdf
95% Marktanteil für das Steam-Reforming-Verfahren, d.h. alle anderen
Verfahren _zusammen_ (Elektrolyse ist nur eine der Alternativen)
haben gerade mal 5 Prozent, sind also de fakto nicht existent.
Entsprechende Dokus findest Du auch z.B. bei Linde.
> Dagegen ist die maximale Einsatz- Bzw. Tauchzeit eines U212 doch sehr
> kurz.
Die offiziell angegebene Tauchdauer sind 6 Wochen. Bei der
Geheimniskrämerei rund um Uboote und Tauchtiefen wird es wohl etwas
länger sein. Und das jetzt mit der ersten Generation. Und bei den 6
Wochen kommst du dann auch schon sehr zum Faktor Mensch. Der
Brennstoffantrieb hat also zeitlich schon jetzt ganz schön aufgeholt
und ist in einem Bereich der wegen des menschlichen Faktor auch nicht
bei atomaren Ubooten überschritten wird. Aber taktisch hat der
Brennstoffantrieb einen großen Vorteil bei der Detektion - er ist
sehr viel Kälter als ein Kernreaktor und das Uboot bekommt nicht die
relativ große Wärmeschleppe von atomaren Ubooten. Auch wird der
Kernreaktor ja aktiv mit Wasser gekühlt, was auch zu stärkerer
Lärmerzeugung verbunden ist. Beim Brennstoffantrieb ist ja quasi nur
die Welle und Schraube deine mechanisch bewegten Teile - während du
deinen Kernreaktor auch bei Maschinenstillstand aktiv kühlen mußt.
Auch mußt du aus Abschirmungsgründen auch nicht ganz frei bei der
Materialwahl wärend die Brennstoffzellenuboote gößtenteils auf Carbon
und demagnetisierten Stahl arbeiten können.
>
> > VielVerdruss schrieb am 15. September 2007 20:47
> >
> > > Diese Meldung access beyond end of device kommt ziemlich oft…
> > >
> > > sda: p1 exceeds device capacity
> > > sd 3:0:0:0: Attached scsi removable disk sda
> > > usb-storage: device scan complete
> > > attempt to access beyond end of device
> > > sda: rw=0, want=245284, limit=243712
> > > printk: 31 messages suppressed.
> >
> > Was ist das fuer eine Karte, was fuer ein Kartenleser,
>
> Karte Hama
*argl*
Groesse waere eine Idee gewesen, wie?
Und bevor Du nun mit cm kommst:
Die des Speicherplatzes, bevorzugt in M oder GB.
Dann: Kartenleser.
> > hast Du sie schon mal neu formatiert,
>
> Ja, klar, das Problem ist schon älter…
Hat es was geaendert, ja oder nein.
> > und laesst sie sich nun, wenn Du das Device korrekt angibst,
> > zumindest mounten?
>
> Nein, ich weiss nicht wie ich das Device korrekt angebe und konnte
> daher die Karte nicht mounten :-))
Ich habe mindestens 2 mal auf die manpage verwiesen
und mindestens zwei mal den kompletten Befehl
aufgeschrieben. Viel mehr kann ich nicht tun, sorry.
> > Fuchs
> Also kann man mit Sicherheit sagen, das Wasserstoff nicht die Zukunft
> des Autoantriebes ist?
vom technischen Standpunkt her kann man das ohne weiteres sagen,
jedenfalls auf absehbare Zeit.
* extrem hohes gefahrenpotential des Energieträgers und die daraus
resultierende aufwendige Handhabung, was GERADE in Klein(st)speichern
wie beim Auto ausgesprochen kontraproduktiv ist
* NULL Infrastruktur vorhanden! Die immer wieder genannte
Alternative, H2 “vor Ort” mit Strom aus z.B. auf dem Tankstellendach
angebrachten Solarzellen zu erzeugen, ist weit von jeglicher
Rentabilität entfernt, und das nicht nur was den Reflow des
hineingesteckten Geldes angeht, sondern erst recht von der
Energiebilanz her, selbst wenn Solarzellen nochmal ihren Wirkungsgrad
verdreifachen würden.
* die im Fahrzeug benötigten J2-in-Antriebskraft-Wandler sind
entweder kaum weniger verlustreich als bisherige Automotoren (weil es
nämlich in dem Fall “normale” Automotoren mit H2-Einspritzung wären),
oder als Elektrowandler (Brennstoffzellen) in der erforderlichen
Ausführung (Gewicht, Ausgangsleistung, Standfestigkeit,
Unempfindlichkeit gegen die im Alltagsbetrieb herrschenden
Einsatzbedingungen) schlichtweg nicht existent. Daran ändert auch
eine alle paar Monate mal wieder von der Journaille an die
Öffentlichkeit gezerrte Handvoll Brennstoffzellen-Versuchsautos rein
gar nichts.
Da ist der “Syntho-Fuel” Ansatz, also aus Biomasse synthetisch
erzeugte “maßgeschneiderte” Kohlenwasserstoff-Mischungen zur
Verbrennung in herkömmlichen Motoren herzustellen, weitaus
sinnvoller.
speicherSolarstrom ist technisch einfach, aber nur tagsüber verfügbar. Das
> > heißt: Nachts steht die teure Wasserstoffanlage nutzlos rum.
>
> Stimmt. Eben genau deshalb sind Stromspeicher gut. (siehe Artikel)
>
> > Die Elektrolyse ist übrigens _nicht_ technisch einfach. Die
> > Elektroden sind sündteuer, denn mit naszierendem Sauerstoff kommen
> > die wenigsten Werkstoffe klar.
>
> Kann dazu nichts finden, dass das teuer wäre. Ist sogar die Erste
> Elektrolyse-Art die überhaupt entdeckt wurde. - Eher doch simpel.
Im (Schul-)Labormaßstab vielleicht - da kann man dann tatsächlich ein
paar Kupferstrippen ins Reagenzglas hängen, Saft draufgeben und sich
freuen daß es blubbert.
Im wirklichen Leben dagegen ist es doch ein klitzekleines bißchen
unangenehm, daß nahezu jedes Anodenmaterial bei der Elektrolyse in
Lösung geht und sich auf der Kathode abscheidet. Das tut es sogar so
effizient, daß man den Effekt unter dem Namen “Galvanisierung”
großtechnisch einsetzt. Bei der Wasser-Elektrolyse zur Herstellung
von Wasserstoff dagegen kann man das ganz und gar nicht gebrauchen -
da bedeutet es nämlich, daß man ständig die Elektroden erneuern muß
(das ist teuer und umständlich). Oder man baut die Anode so, daß sie
eben *nicht* gelöst wird - das ist dann aber ebenfalls teuer (u.a.
deswegen, weil eines der wenigen geeigneten Materialien das sündhaft
teure Platin ist).
Auch der als Abfallprodukt bei der Wasser-Elektrolyse entstehende
atomare Sauerstoff ist nicht ohne. Der verbindet sich nämlich
beileibe nicht nur zu Sauerstoff-Molekülen, wie es im
Wikipedia-Artikel so schön steht, sondern er verbindet sich auch mit
so ziemlich jedem anderem Material in seiner unmittelbaren Umgebung.
Das nennt man “Oxidation” oder im Alltagsgebrauch unter anderem
Verrosten/Korrodieren, Verbrennen oder Ausbleichen (Stichwort
Wasserstoffperoxid z.B. - das Zeug funktioniert genau deswegen, als
Bleichmittel weil es bereitwillig eins seiner Sauerstoffatome an die
Umgebung abgibt). Davon betroffen ist insbesondere auch die Kathode,
an der der Sauerstoff ja entsteht. Also muß man auch da ziemlich
Aufwand betreiben, um eine Kathode hinzubekommen die diese Tortur
wenigstens eine Weile übersteht.
> http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrolyse#Elektrolyse_von_Wasser
Hättest Du mal nicht nur den Absatz über das Schulexperiment zur
Wasser-Elektrolyse gelesen, dann hättest Du Dir das, was ich oben
schrieb, übrigens auch anhand genau dieses Artikels selbst
zusammenreimen können.
> Der Autor wollte keinen “effektiven” Strompreis mitteilen, sondern
> den absoluten, bereits erreichten Spitzentarif. Durchaus vernünftig,
> wenn es um Spitzenstrom geht.
> Wolltest Du unbedingt eine Information wie: Das teuerste Prozent der
> gehandelten Strommenge der letzten 3 Jahre kostete durchschnittlich
> xxx Geld / Energie.
> O.K., wäre aussagekräftiger.
Eine Aussage die Überhaupt etwas mit dem Durchschnittspreis zu tun
hätte fehlt. Könnte der Strompreis um ein Promill sinken oder um 10%?
Wieviel spart es eventuell sogar an Primärenergie?
Das Vorzeichen, also dass die Energiespeicherung die Spitzenlasten
abmildert und den Spitzenpreis senkt und nicht steigert, ist auch
ohne Simulation der TU-Berlin klar. Ob das auch relevant ist geht aus
dem Heise-Artikel überhaupt nicht hervor. Wenn diese 2000 Euro nur
ein 10-Jahres-Hoch waren, welches für 3 Minuten erreicht wurde,
könnte diese durchaus irrelevant für den Energiepreis sein.
Ich meine ja nur, dass die Relation von 2000 Euro/MWh zu den 80-90
noch irgendwie in irgendeinen konkreten zahlenmäßigen Zusammenhang
eingebettet werden müssten, um in der Frage ob weitere Speicherung
sinnvoll ist, eine Bedeutung zu geben.
Gruß
predator
>
> > Diese Meldung access beyond end of device kommt ziemlich oft…
> >
> > sda: p1 exceeds device capacity
> > sd 3:0:0:0: Attached scsi removable disk sda
> > usb-storage: device scan complete
> > attempt to access beyond end of device
> > sda: rw=0, want=245284, limit=243712
> > printk: 31 messages suppressed.
>
> Was ist das fuer eine Karte, was fuer ein Kartenleser,
Karte Hama
> hast Du sie schon mal neu formatiert,
Ja, klar, das Problem ist schon älter…
> und laesst sie sich nun, wenn Du das Device korrekt angibst,
> zumindest mounten?
Nein, ich weiss nicht wie ich das Device korrekt angebe und konnte
daher die Karte nicht mounten :-))
>
> Fuchs
>
> > predator_76 schrieb am 3. August 2007 12:40
> >
> > > Wird hier mal wieder versucht mit Superlativen den Artikel
> > > interessanter zu machen. Das wären 2 Euronen pro kWh!!
> > > An Privatleute wir der Strom für unter 20 cent die kWh geliefert. Für
> > > die Industrie war der Durchschnitt Juni 2006 laut BDI bei 11,6 cent.
> >
> > Nein, falsch. Die Angabe in MWh scheint im Stromgroßhandel üblich zu
> > sein, aus einfachen nachvollziehbaren Gründen. Für Nacht- bzw.
> > Grundlaststrom bräuchte man sonst Kommastellen bei den Cent / kWh.
>
> Was ist falsch?
DAS ist falsch: “Wird hier mal wieder versucht mit Superlativen den
Artikel interessanter zu machen.”
> Mir ging es nicht darum ob die Angabe nun in Euro pro MWh, cent pro
> KWh oder von mir aus Groschen pro PS-Stunde ist, sondern darum dass
> der Wert an sich nicht viel aussagt. 2000Euro pro MWh ist das 10fache
> des Endverbrauchertarifs. Dieser Spitzenwert hört sich zwar wichtig
> an, sagt aber offensichtlich nur wenig bis nichts über die effektiven
> Strompreise aus.
Der Autor wollte keinen “effektiven” Strompreis mitteilen, sondern
den absoluten, bereits erreichten Spitzentarif. Durchaus vernünftig,
wenn es um Spitzenstrom geht.
Wolltest Du unbedingt eine Information wie: Das teuerste Prozent der
gehandelten Strommenge der letzten 3 Jahre kostete durchschnittlich
xxx Geld / Energie.
O.K., wäre aussagekräftiger.
XerMandi
speicherellen die denn extra für Sony Bausteine mit niedrigerer
> Kapazität
> > her, oder werden wie ehedem im Sinclair Spektrum RAMS mit einer
> > kaputten Bank verwurstet?
>
> Ich hatte auch mal einen Spectrum, kann mich aber an diese
> Besonderheit
> nicht mehr genau erinnern. Wer kann mir diesbezüglich mal die
> Erinnerung zurückholen ?
Den Spectrum gab es mit 16 und mit 48 KByte Speicher. 1983 habe ich mir
den Rechner mit 16 Kilobyte bei VOBIS (zu jener Zeit noch reiner
Versandhandel, die haben damals noch fotokopierte Prospekte und
Preislisten verschickt) gekauft, kostete um 400 Mark, das 48
Kilobyte-Kistchen hätte 200 Mark mehr gekostet, und als Schüler war das
Geld ziemlich knapp. Ein halbes Jahr später war in der CHIP (da gab es
noch keine c’t) dann ein Bericht inklusive Bauanleitung drin, wie man
den Rechner mit 32 KBit-Bausteinen (kein Speicherriegel, sondern noch
einzelne, richtige Chips mit Beinchen links und rechts) aufrüsten kann.
Diese Chips waren teildefekte 64 KBitter, bei denen wohl einzelne
Speicherzellen kaputt waren, “echte” 32KBit-Bausteine gabs nämlich
nicht, sondern nur 16 KBit- und 64 KBit-Bausteine (und dann später 256
K, 1 M, 4M, 16 M usw.). Die Speicherchips für die Aufrüstung haben dann
zusammen rund 70 Mark gekostet, inklusive drei oder vier (so genau weiß
ich es nicht mehr) Steuerchips, die auch noch in den Rechner eingesetzt
werden mußten. Bei einem dieser Steuerchips mußte ein Beinchen
abgebogen (bzw. abgebrochen) werden, bevor er eingesetzt werden durfte.
Hat aber alles funktioniert, der Rechner läuft heute noch (wenn mich
alle halbe Jahre mal wieder die Nostalgie packt).
Ciao
Littlefrog
speicherit!
>
> Ich mache privat Videobearbeitung (einfach nur weils Spaß macht)
> und
> ich kann nicht genug Speichermedien mit schnellem Zugriff haben.
> Aber
> warum habe ich dann wohl noch kein DVD-Laufwerk??? Weil man NUR
> abspielen kann!!! OK, DVD-R. Bin ich ein Volltrottel, der für
> lächerliche 5 GByte 10.000 DM hinblättert? OK, DVD -RAM. Ihr
> Industriebossheinis solltet Euch mal auf einen Standard einigen!!!
> Ach
> nee, geht ja nicht mehr: Zu viele DVD-Player ohne
> DVD -RAM-Unterstützung sind ja schon verkauft und wegen
> lächerlichen 5
> GByte…
> Da ich mit miniDV arbeite fallen ca. 13 GByte je Stunde an Daten
> an.
> Da ist das Fassungsvermögen einer DVD geradezu lächerlich und
> selbst
> eine 75-GByte-Platte ist schnell voll. Nun gut, man kann ja auf
> miniDV-Band auslagern. Aber wo war noch mal gleich die Szene mit
> der
> Roten Waldameise und der Spinne. Ach ja auf Band 47 bei 0:12:28:00
> (nur
> gut, daß ich das immer aufschreibe). Band einlegen - Spulen - auf
> Platte überspielen - ups, die falsche Ameisenszene - Band auswerfen
> -
> Band einlegen - Spulen (dabei die falsche Szene wieder löschen) -
> auf
> Platte überspielen - und schon sind wieder etliche Minuten den Bach
> runter gegangen. Wenn ich das nur endlich alles auf einem Medium
> mit
> vielen TBytes Fassungsvermögen und einem Inhaltsverzeichnis mit
> Suchfunktion haben könnte… Keinen Schrank voller miserabler
> (S-)VHS-Kassetten (Tod dem (S-)VHS-System!) oder anderer Kassetten
> mehr. Das gesamte wissenschaftliche Erbe der Menschheit auf einer
> Scheibe (diese Scheibe wäre wahrscheinlich leider verdammt teuer)!
> …
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